Kultur für den Staat und den Nachruhm : Friedrichs des Großen Reflexionen über Künste und Wissenschaften

Sachse, Ullrich

Künste und Wissenschaften galten seit der griechisch-römischen Antike als Signaturen der zivilisierten Welt und damit auch als markante Grenzsteine zu den Völkern jenseits des Mittelmeerraumes. Die biographische Forschung zu Friedrich dem Großen hat immer wieder auf die Förderung der Künste und Wissenschaften durch den König zum Wohle der preußischen Untertanen verwiesen. Im folgenden Beitrag soll hingegen danach gefragt werden, welche Funktion das Thema Kultur in der Korrespondenz Friedrichs erfüllte. Denn der König hat sich in seinen Briefen auffallend intensiv mit Wissenschaften und Künsten auseinandergesetzt, deren Bedeutung für die Gesellschaft und die Fürsten an Beispielen aus der Vergangenheit erörtert. Zentraler Gedanke dabei war der Transfer: der Transfer von Gelehrten und Sammlungen, der Transfer auch von Ideen und Techniken nach Brandenburg-Preußen. Immer wieder thematisierte er die Aufnahme von Fremdem – sei es zeitlich oder geographisch – als Movens für die Kulturförderung im eigenen Staat und als Metaphern seiner Selbstdarstellung.

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Friedrich300 - Colloquien

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