Das Berliner Schloss : Stellenwert und Bedeutungswandel in der brandenburgisch preußischen Residenzlandschaft

Dorgerloh, Hartmut GND

Das Berliner Schloss war für rund 450 Jahre der öffentliche und politische Mittelpunkt der Hohenzollernherrschaft. Wie diese Mitte funktionierte, wie sie gebraucht und inszeniert wurde und wer dafür die Adressaten waren – das unterlag gravierenden Brüchen und Differenzen und ist von jedem brandenburgisch-preußischen Herrscher neu und individuell definiert und austariert worden. Das geschah in Relation zu einem bereits unter dem Großen Kurfürsten geografisch abgesteckten Residenzdreieck, Oranienburg - Köpenick - Potsdam, wobei sich die Achse Potsdam – Charlottenburg – Berlin ab dem 18. Jahrhundert immer stärker als konstituierendes Element ausprägte. In diesem Kontinuum eines zentralen Herrschaftsraums blieb das Berliner Schloss ein Torso in unterschiedlicher Ausprägung – zentral positioniert, aber unvollständig. Das Berliner Schloss existiert nicht mehr – leider. Aber viele markanten Orte in dieser Residenzlandschaft sind heute noch vorhanden und sie erlauben gleichsam im Umkehrschluss oder anders gesagt in der Negativform einen unmittelbaren Rückschluss auf den Stellenwert und Bedeutungswandel des Berliner Schlosses im System der brandenburgisch – preußischen Residenzlandschaft.

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