Der erste Berliner Museumsstreit : Nutzungskonzepte im Umfeld der Berliner Kunstkammer

Dolezel, Eva GND

An der Wende zum 19. Jahrhundert ist das Berliner Schloss Schauplatz eines museologischen Konflikts. In der Folge einer von Friedrich Wilhelm III. angestoßenen Reform der Akademie der Wissenschaften sollen die Sammlungen der Kunstkammer in den Wissenschaftsbetrieb integriert und die hier vereinten Objekte einer wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Zugleich steht die Ausrichtung der Sammlungspräsentation auf eine breite Öffentlichkeit zur Debatte. Ist die Unterbringung der höfischen Sammlungen im Schloss angesichts der museologischen Entwicklungen der vorhergehenden Jahrzehnte als ein Anachronismus zu werten, so nimmt der Streit um die Nutzung der Sammlung Konzepte auf, die fest in der Museumskultur des 18. Jahrhunderts verankert sind und für die andernorts neu entstandenen Häuser prägend waren.

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