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Mankerek : Dorfleben im östlichen Dersim/Tunceli, 1974–1978

Dieser Band präsentiert Fotos aus den Dörfern des östlichen Dersim / Tunceli aus den späten 1970er Jahren. Es sind Portraits von Bauern und ihren Familien sowie Impressionen eines Dorflebens, welches infolge von der Landflucht und der Migration in Großstädte und nach Europa heute so nicht mehr existiert.

Der junge Berliner Ethnologe Peter J. Bumke war damals nach Ostanatolien gegangen, um nach den ökonomischen und sozialen Ursachen dieser Migration zu suchen. Nach allem, was wir wissen, war er der erste Ausländer, der länger in Dersim blieb. Er lebte in den Dörfern, interviewte ihre Bewohnerinnen und Bewohner, nahm die epischen Lieder der Bäuerinnen und Bauern auf – und fotografierte. Auch die religiösen Traditionen dieser kurdischen Aleviten sind seither weitgehend verschwunden, sodass Bumkes Beobachtungen heute wertvolles historisches Material darstellen. In dem hier neu abgedruckten, eher unbekannten Text aus dem Jahr 1978 analysiert Bumke die sich damals vor seinen Augen wandelnden ökonomischen Bedingungen Anatoliens und den Einzug der kapitalistischen Moderne in diese raue Bergregion.

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